Das
Alter der vedischen Astrologie
© Marie-Christine Sclifet
25/9/2002
Einleitung
Die Inder sagen, dass ihre Astrologie mehr als
5000 Jahre alt ist, und die ältesten Schriften, die Veden,
stammen aus noch früherer Zeit.
Die Hindus geben für ihre Geschichte
Daten von 3000 vor Christus, 5000 vor Christus, 7000 vor Christus
und sogar ... bis zu 100 000 vor Christi Geburt und mehr ...
Also, Mythos oder Realität ?
These :
Weil das Rig-Veda (erste und älteste Schrift
der Veden) die älteste (1) Schrift der Menschheit ist (sowohl
aus indischer als auch aus westlicher Sicht), muss man dieses
datieren, um einen zeitlichen Anhaltspunkt zu haben, um die anderen
vedischen Schriften zu datieren und damit auch die Astrologie,
deren Grundlagen sich in den Veden und vor allem im Rig-Veda befinden.
Das Rig-Veda datieren :
Ich beginne mit den verschiedenen Datierungen
der vedischen Texte nach der traditionellen indischen Sicht und
nach der offiziellen Version der Muller Schule (école
de Muller). Nachdem ich ihre jeweiligen Gesichtspunkte und
Theorien dargestellt habe, versuche ich nachzuweisen, wieweit
die jeweiligen Behauptungen zutreffen.
1° Von
wann stammen die Veden ?
Nach dem, was man uns in der Schule lehrt und
was noch in den Lexika und Enzyklopädien steht, ist ein Nomadenstamm
aus dem Kaukasus Indien im 2. Jahrtausend vor Christi Geburt in
Indien eingefallen und hat dort Schriften, die Veden, hinterlassen.
Dieser Nomadenstamm mit heller Haut soll ebenso
verantwortlich sein für die Verbreitung der indo-europäischen
Sprachen, zu denen Sanskrit, Griechisch und Latein gehören.
Nach der Chronologie der vedischen Texte von Mueller
würde der älteste von ihnen, das Rig-Veda, aus dem Jahre
1200 vor Christi Geburt stammen.
Das Problem in der Datierung der vedischen Astrologie,
der verdischen Texte und der Veden, liegt in dem Alter, das Mueller
für die Veden annimmt (max. 1200 vor Christi Geburt nach
seiner Theorie, die die offizielle Version geworden ist).
Wenn das Rig-Veda, das der älteste vedische
Text ist (1), tatsächlich aus dem Jahre 1200 vor Christi
Geburt stammt, ist es aus diesem Grund wenig wahrscheinlich, dass
die vedische Astrologie, die aus den Veden hervorgeht, vorher
entstanden sein sollte.
2° Das Alter der
Veden gemäß offizieller Version (max 1200 vor JC)
ist nicht im Einklang mit dem der indischen Chronologie,
die weitaus frühere Daten gibt. (bis zu 3900 vor JC und mehr).
Woher kommt dieser Unterschied und wer hat Recht
?
3° Offizielle
Version des Alters der Veden= höchstens 1200 vor JC
Die Datierung der ältesten Schrift der Veden
hat die Theorie der " arischen Invasion " als Grundlage
(offizielle Version).
Diese Theorie aus dem 19. Jh erklärt, dass
der Stamm, auf den die Veden und damit die vedische Kultur zurückgehen,
aus dem Kaukasus ausgewandert ist und ab 1500 vor Christi Geburt
den indischen Subkontinent erobert hat.
Muller, ein Orientalist aus dem 19. Jh., hat die
Theorie der arischen Invasion aufgestellt und diese
Invasion datiert auf circa 1500 vor Christi Geburt, um im Einklang
mit der biblischen Chronologie zu sein (3)
Die Theorie der " arischen Invasion
entstand folgendermaßen: die Hypothese des Abbé Dubois
(4) einer Wanderbewegung eines Volkes aus Zentralasien nach Indien
ist von Muller wieder aufgenommen worden und der hat sie umgewandelt
in die Theorie der arischen Invasion.
Muller hat das Wort " arya ", das "
edel von Geburt und wegen seiner Taten " heißt als
arisch übersetzt, was er interpretierte als Zugehörigkeit
zu einer hellhäutigen Rasse, und Mueller gab in der Folge
der dunkelhäutigen Bevölkerung, die Indien vor dieser
Invasion bevölkerte, den Namen Dravidianer.
Die Theorie dieser " Rassen " stammt
von einer falschen Interpretation des " Krieges zwischen
den Mächten des Lichts und des Dunkels ", wie sie in
den vedischen Schriften angesagt ist, und die den Kampf
zwischen den Stämmen heller Farbe und dunkler Hautfarbe
ergeben hat.
Und so ist dieser Teil der Geschichte entstanden
und die Lehre, dass indoeuropäische Stämme aus Asien
den indischen Subkontinent gegen 1500 vor Christi Geburt erobert
und die vedische Literatur dort gelassen haben.
Man lehrt das seit mehr als einem Jahrhundert
in unseren westlichen Schulen und auch immer noch in den indischen
Schulen !
Max Muller bestimmte dann nach dem Stil und der
Grammatik des verwendeten Sanskrit in jedem Text, dass das Rig-Veda
der älteste Text sei und die Upanishaden zu den jüngern
zählten.
Muller nahm dann die Geburt Buddhas, ca 600 Jahre
vor Christi Geburt als Ende der vedischen Epoche. Von diesem Datum
aus weiter zurückgehend, beschloss er einen willkürlichen
Zeitraum von 200 Jahren zwischen verschiedenen Kategorien von
Schriften.
So wäre nach der Theorie von Muller die Chronologie
der vedischen Texte folgendermaßen :
- Rig-Veda : 1200 vor J.C.
- Sama-Veda, Yajur-Veda, Atharva-Veda : 1000 vor J.C.
- Brahmanas : 800 vor J.C.
- Upanishads, Aranyakas : 600 vor J.C.
Die ältesten Schriften von Indien würden damit nach
der Mullerschen Theorie über die " arische Invasion
" höchstens aus dem Jahre 1200 vor JC stammen.
4° Die
Inder sagen, dass Teile aus dem Rig-Veda, dem ältesten Text
(1), aus dem Jahre 3900 vor JC und früher stammen
Was hat es damit auf sich ? Und welches Alter hat nun die vedische
Literatur ?
Zunächst ist es wichtig zu wissen, das die
Mehrheit der vedischen Schriften in einer bestimmten Chronologie
miteinander verbunden sind. Wenn man also die vedischen Texte
datieren will, ist es wichtig diese Chronologie im Sinn zu behalten.
Die Veden sind also in folgender Reihenfolge erstellt
worden : das Rig-Véda, das
Sama-Véda, das Yajur-Véda, et das Atharva-Véda.
Die Védangas und die Upa-Védas sind
nach den Veden entstanden, ebenso die Epen Mahabharata Ramayana,
die Upanishads, und die Puranas (1).
Die traditionelle indische Chronologie datiert
das Epos Mahabharate 3100 vor Chr., Ramayana 4300 vor Chr. Und
Manu gegen 6776 vor Chr.
Die vedischen Texte enthalten zahlreiche astronomische
Bezüge (Eklipsen, Planetenkonfigurationen usw..), die dem
genauen Zeitpunkt entsprechen, zu dem diese Texte entstanden sind.
Diese Bezüge erlauben es, den Zeitraum der Entstehung dieser
Texte zu bestimmen.
Anmerkung : ! vor dem Zeitalter der Computer war
es absolut unmöglich, diese Art von Informationen zu verfälschen
=> die angegebenen astronomisschen Ereignisse haben diejenige.
Folglich :
Das Rig-Veda 5 :40 :5-9 beschreibt
eine Sonnenfinsternis 3928 vor Chr. :
Das war eine zentrale, nicht totale Eklipse, die nachmittats über
dem Meridian von Kurkushetra zu einem bestimmten Zeitpunkt nach
der Sommersonnenwende stattgefunden hat ... nach P:C. Sengupta
entspricht ein einziges Datum allen Bedingungen: der 26 Juli 3928
vor Chr. Quellen: (5)
Herman G. Jacobi
:
1894 hat er (basierend auf der Präzession) das Rig-Veda in
das 5. und 4. Jahrtausend vor Chr. datiert.
Quelle: (6)
Das Yajur-Véda
und das 'Atharva-Véda enthalten Elemente von 2400 vor JC.
Das Yajur-Véda und das Atharva-Véda sprechen von
der Equinoxe in der Mondkonstellation Krittika (Pléïaden
- von 26°40' Widder bis 10° Stier), und der Sommersonnenwende
(ayana) in Magha (von 0° à 13°20' Löwe). Das
ergibt als Datierung +/- 2400 vor JC. Quelle : (7)
Im Hinblick auf das Vorangegangene kann das Rig-Veda
mindestens auf 3900 vor Chr. datierert werden.
5° Analyse aus indischer
Sicht :
Welches sind die archäologischen Belege,
die die astronomische Datierung der vedischen Texte
untermauern können ?
1. Indien besitzt archäologische Spuren,
die zu den ausgedehntesten und ältesten der Welt gehören.
Das Harappeanische Indien, auch Zivilisation des Tales des
Indus war die größte urbanisierte Zivilisation
in der Welt des 3. Jahrtausends vor Chr. (3300 1900 vor
Chr.) (8)
Allgemeine Chronologie der " Zivilisation
des Tales des Indus " (9) :
Jüngere Harappeanische Phase : 1900 bis 1300
vor JC
Harappeanische Phase : 2600 bis 1900 vor JC
Das ältere Harappa (mehrere Phasen) : 5500 bis 2600 vor JC
Mehrgarh : 7000 - 5500 vor JC1
Mehr als tausend archäologische Stätten
haben eine alte, beeindruckende Kultur enthüllt. Man beachte
vor allem die Entdeckungen (schon seit dem Beginn des 20. Jh)
in Mohenjadoro und in Harappa ( an den Ufern des Sindhu oder Indus.
http://www.harappa.com/indus/map1.html
(Anmerkung: Harappa ist in denVeden erwähnt)
Die archäologischen Ausgrabungen und die
wissenschaftlichen Analysen ergeben, dass die Sindhu-Sarasvati
Zivilisation ihre Ruhmesepoche im3. Jahrtausend vor Chr. hatte.
Auf ihrem Höhepunkt erstreckte sich ihr Gebiet vom Ganges
im Osten bis Afghanistan im Westen, von der Grenze des Irans fast
bis Bombay.
Hierzu die Site : 'The Ancient Indus Valey' (sehr
ausführlich) :
http://www.harappa.com/har/har0.html
2. Die archäologischen Überreste
zeugen von einer außerordentlichen Kultur,
sowohl spirituell als auch materiell : bemerkenswerte
städtebauliche Planung (Straßen an den Himmelsrichtungen
orientiert und in rechten Winkeln), architektonische Pracht, Tempel,
mehrstöckige Steinhäuser, Geschäfte, Lager, öffentliche
und private Bäder(10), ausgeklügelte Abwassersysteme
(sehr selten zu der Zeit), kunstgewerbliche Gegenstände,
Gebrauch von Keramik, Fayencen, Metalle, Schmuck (11), standardisierte
Maße und Gewichte (12), erste Schrift (!!) usw.
3. Die Schrift " Harappa " hat
schließlich kürzlich ihre Geheimnisse preisgegeben
:
Die Sprache ist jetzt definitiv als sanskritischen
Ursprungs anerkannt. (ein Proto brami).
Die ältesten Schriften von Harappa sind 5500 Jahre alt
Photos von der Schrift Harappa: http://www.harappa.com/indus2/index.html
(auf early writing klicken - '16 tablets' - und 're-excavations')
Presse (BBC) (13) - Quellen (14) Andere
Photos von der Schrift Harappa (15)
4. Kürzlich wurde eine Reihe neuer
Städte in Indien entdeckt,
wie Dwaraka und Umgebung von S.R. Rao und dem
nationalen indischen Institut für Ozeanographie . Diese Städte
stehen zwischen den Städten der Zivilisation von Harappa
und denen des ältesten Indiens.
(Anmerkung: die vedischen Texte nennen Dwaraka)
Quellen und Bilder : (16)
5. Die jüngsten Entdeckungen der indischen
Unterwasser-Archäologie
haben im Tal von Cambay, ganz nahe der Sarasvati-Sindhus
Zivilisation zu Tage gebracht, was die älteste Stadt der
Welt sein könnte. Es gibt Spuren von menschlicher Zivilation,
aufgespürt durch Sonographien von wertvollen Steinen mit
Löchern, die man dort gefunden hat, usw.
Cette 'cité' date de minimum 7000 ans (5000
avt JC).
Un vestige y a été trouvé datant de 9500
ans (7500 avt JC)...
Quelle und Bilder: (17) Presse: BBC & Indian
Express : (18)
6. Merhgarh (7000-5500 vor Chr),
300 Kilometer im Norden von Mohenjo-Daro hat man
Überreste einer Ortschaft gefunden, die mehr als 8500 Jahre
alt ist.
Quelle und Bilder : (19)
7. Nur ca 30% der archäologischen Stätten
sind erforscht...
und weil einige der Stätten in Pakistan
und Afghanistan liegen, gibt es so etwas wie politische Hindernisse...
6° Analyse aus westlicher
Sicht : Die Datierung des Rig-Veda auf 1200 vor Chr.,
und die der anderen vedischen Texte als später
beruht das auf wissenschaftlicher und/oder archäologischer
Basis ?
Natürlich nicht. Und außerdem steht
die Theorie der arischen Invasion (TIA), auf der die Chronologie
von Mueller und seine Datierung des Rig-Veda auf 1200 vor Chr.
basiert , im Widerspruch zu den archäologischen, geologischen,
anthropologischen und genetischen Entdeckungen und Tatsachen der
letzten beiden Jahrzehnte.
1. Rig-Veda (die erste Vede) preist den Ruhm von Saraswati
(oder Sarasvati), einem großen Fluss, der stellenweise bis
zu 7 km breit war.
Aber da es keine Spur dieses legendären Flusses
zu geben schien, wurde Saraswati von den Akademikern zweihundert
Jahre lang für einen Mythos gehalten. Und konsequenterweise
wurden die vedischen Schriften ebenso für eine Sammlung von
Gedichten, Legenden und Mythen gehalten.
Die jüngsten Satellitenphotographien haben
aber die Existenz eines ausgetrockneten Flusses erwiesen, der
sehr wohl Saraswati ist. Außerdem sind in einer großen
Zahl von archäologischen Stätten in Nordindien in den
letzten Jahrzehnten Überreste von vedischen Städten
am ehemaligen Ufer des Saraswati gefunden worden.
Also
:
- Der Fluss in Reg-Veda hat existiert und liegt
in Indien,
- die blühende Zivilisation am Saraswati, die die Veden beschreiben,
wird durch die archäologischen Ausgrabungen bestätigt.
- die Veden beschreiben also die Realität der Epoche, in
der sie entstanden sind..
Leider ist der Saraswati schließlich im
Verlauf mehrere Jahrzehnte ausgetrocknet und gegen 1900 vor Chr.
komplett versiegt.
Rig-Veda muss also vorher entstanden sein...
Die Konsequenz daraus ist, das die Theorie der
arischen Invasion gegen 1500 vor Chr. falsch ist, denn die Veden,
die angeblich die Hinterlassenschaft der arischen Eroberer
aus dem Kaukasus von 1200 bis 100 v. Chr. sind, beschreiben eine
Zivilisation die vor 1900 vor Chr. existiert hat und die sich
über Jahrtausende am Sarasvati entwickelt hat.
2. Die angeblichen Autoren der Veden, die
Nomaden aus dem Kaukasus haben niemals irgend etwas von ihrem
Heimatland erwähnt
Die Veden erwähnen übrigens nirgends
eine ausländische Herkunft : alles kommt aus Indien. Alle
Berge und die ausführlich beschriebenen und gerühmten
7 Flüsse entsprechen ausschließlich denen Indiens.
Außerdem erwähnt Rig-Veda den Ozean
(Samudra) ungefähr hundertmal und auch Schiffe, Flüsse...
Und die alten vedischen Götter sind Götter aus dem Meer.
3. Die Arier sollen im 2. Jahrtausend v.
Chr .nach der TIA das Pferd nach Indien gebracht haben.
In Indien sind aber Knochen von Pferden gefunden
worden, die aus 5000 v Chr. stammen.
4. Die Chronologie von Max Mueller
die er aufgrund der Entwicklung der Sanskritgrammatik aufgestellt
hat, ist sehr wahrscheinlich, aber die Zwischenzeiträume
(200 Jahre) sind nur Annahmen von Müller.
Der willkürliche Abstand von 200 Jahren
zwischen den vedischen Texten ist viel zu kurz. Tatsächlich
findet die Entwicklung menschlicher Sprachen viel langsamer statt.
Außerdem gibt es mehr sprachliche Veränderungen im
klassischen vedischen Sanskrit als im Sanskrit von Panini, das
schon seit 2500 Jahren existiert.
5. Es gibt eine Kontinuität in der Morphologie der Schrift
: von der Schrift Harappa über Brahmi zur Schrift
Devanagari (das Sanskrit, so wie wir es kennen)
6. die Nicht-Kontinuität der vedischen Kultur
(Überreste aus verschiedenen Epochen + Kontinuität zwischen
der Shindu-Sarasvati Zivilisation und der mittelalterlichen indischen
Gesellschaft) widerspricht der TIA.
7. Die spirituelle Weisheit der vedischen Texte wird ignoriert,
wenn man die Veden nur als Dichtung von barbarischen Eroberern
betrachtet. Und das ,obwohl die Veden die Basis der großen
Yoga- und Mystyk-Tradition Asiens sind.
8. Die in den Stätten Indus-Sarasvati entdeckten Altäre
(3000 v. Chr.) sind nach sehr genauen Berechnungen gebaut worden,
die von den Shulva Sutras vorgeschrieben werden Ë diese Texte
sind zeitlich früher als die Altäre.
9. Die vedische Literatur ist nicht nur ignoriert worden,
sondern sie ist auch von den großen archäologischen
Funden von Harappa getrennt worden, als ob es in Indien eine Literatur
ohne Kultur gegeben hätte und eine Kultur ohne
Literatur
10. Sowohl die Objekte als auch die Schriften aus den archäologischen
Ausgrabungen des Tales des Indus zeigen, dass es sich um eine
vedische Kultur gehandelt hat :
Statuen von vedischen Göttern (20), Swastikas,
Figuren in Yoga Positionen (20, 21), Altäre und rituelle
Objekte, wie sie in den vedischen Brahmanas beschrieben
werden usw.
Bilder.(20)&(21) Quellen: (22)& (23)
& (24)
7° Datierung der vedischen
Astrologie :
1. Die vedische Astrologie stammt aus den
Veden, und zwar dem Rig-Veda :
-das Rig-Veda kann auf 3900 v.Chr. datiert werden.
Da die Veden das Ergebnis mehrerer Eingebungen sind, denen außerdem
eine lange mündliche Weitergabe vorausging Ë das Rig
Veda stammt bestimmt aus der Zeit vor 3900 v.Chr.
- die Basisprinzipien der vedischen Astrologie
finden sich in der jyotischen Vedanga, einem Text, der Vorstellungen
entwickelt, die schon in den Veden beinhaltet sind Ë stammen
die astrologischen Grundlagen auch aus der Zeit vor 3900 v. Chr.?
2. vedische Astrologie, basierend auf Parasara
- BPHS von Parasara = Sammlung in der Epoche
der indischen vedischen Astrologie (vorher = mündliche Tradition)
- Entsprechend der vedischen Chronologie, der
Datierung der historischen Ereignisse ( wie der Krieg von Mahabharata)
und nach dem Vergleich dieser unterschiedlichen Informationen
hat Parasara ungefähr 3100 vor Chr. gelebt.
Ë die vedische Astrologie gibt es seit mehr
als 5100 Jahren.
3. Andere alte indische astrologische Texte
:
Die Upadesa Sutras von Jaimini, das Brighu Samhita
usw.
4. Nakshatras :
Die Nakshatras sind ein einzigartiges indisches
System, das aus dem Rig-Veda stammt (also aus dem 4. Jahrtausend
v. Chr.)
Quellen : (23) & (24) & (25)
5. 1790 hat der schottische Mathematiker
John Playfair
bewiesen, dass das älteste Datum astronomischer
Beobachtungen von indischen Astrologen, die in den Ephemeriden
seiner Zeit (18. Jh.) standen , von 4300 vor Chr. waren.
Quellen : (24) & (26)
6. der französiche Astronom Jean-Sylvain
Bailly (Ende 18. Jh.) hat gesagt :
Die Bewegungen der Gestirne, die von den
Hindus vor ungefähr 4500 Jahren berechnet wurden, weichen
nicht einmal eine einzige Minute von den (modernen) Tabellen von
Cassini und Meyer ab. Die indischen Tabellen zeigen dieselbe jährliche
Abweichung des Mondes wie von Tycho Brahé entdeckt
eine Abweichung, die in der Schule von Alexandria ebenso unbekannt
war wie bei den Arabern.
Quellen : (24) & (27)
7. Wenn die Horoskop-Astrologie 332 vor
Chr. in Alexandria geboren worden ist,
wie haben dann die Hofastrologen 560 vor Chr.
vorhersagen können, als sie das Horoskop des Prinzen Siddharta
(Gautama Buddha) untersuchten, dass er der König der Könige
oder Herrscher der Asketen sein würde ?
8. Die Horoskop-Astrologie hat ihren Ursprung
im Rig-Veda (3900 vor J. Chr.) :
Jyotish umfasst 3 Teile : Siddharta, Samhita
und Hora (Narada Samhita, I-4)
Hora ist die voraussagende Astrologie und bedeutet
Studium der Zeit.
Hora besteht aus verschiedenen Teilen :
- Jataka, oder Horoskop Astrologie ,
- Prasna oder Stundenastrologie ,
- Muhurtha oder Elektionsastrologie.
Es gibt 6 Vedangas (Anhänge der Veden),
darunter das Jyotisch Vedanga (28). Und jede Vede hat hat eine
eigene Vedanga Jyotisha.
Das Vedanga Jyotisha (VJ) steht also in verschiedenen
Versionen zur Verfügung. :
- das Rig-VJ, das älteste, hat 36 Verse
- das Yajur-VJ, hat 43 Verse.
Das Yajur-VJ berichtet von einem astronomischen Ereignis (29)
zwischen 1550 et 1350 vor JChr
Ë das Rig-VJ stammt aus der Zeit weit vor 1500 vor JC.
Quelle : (30)
Ich möchte auch hinzufügen, dass auch
jetzt noch Tausende von astrologischen Schriften in Sanskrit darauf
warten, übersetzt zu werden.
9. Die 12 Zeichen des Himmels, die 7 Planeten
und die Knoten werden mehrfach im Rig-Veda (3900 v.Chr.) erwähnt
:
Der Tierkreis
So erstaunlich das auch für manche Westler
sein mag, man findet den Tierkreis im Rig-Veda.
Der Ursprung des Tierkreises der 12 Zeichen wird
im Allgemeinen Babylon um 600 v.Chr. zugeordnet.
Im Rig-Veda (RV 1:164:11) heißt es : das
Sonnenrad im Himmel hat 12 Strahlen und ist in 360 Paare von Söhnen
unterteilt. Diese Söhne sind die Tage
(Bestehend aus Tag und Nacht). Die Zahl 360 ist ebenso die Basis
der Teilung des Kreises in 360°, eine Unterteilung, die man
babylonisch nennt.
Die Unterteilung in 12 lässt an den Tierkreis
denken, aber gewisse (siderische) Zeichen des Tierkreises werden
ebenso im Rig-Veda erwähnt.
So :
- Vrishabha (Stier) (RV 6:47:5 und 8:93:1)
- Mithuna (Zwillinge) (RV 3:39.3)
- Simha (Löwe) (RV 5:83:3 und 9:89:3)
- Kanya (Jungfrau) (RV 6:49:7)
Auch hier situiert die Datierung der astronomischen Ereignisse
in bezug auf diese siderischen Zeichen sie auf ungefähr 4000
vChr.
Der Bezug auf die Frühlings -Tag- und Nachtgleichheit
(Equinoxe) im siderischen Zeichen Stier (Vrishabha) siedelt sie
im 4. Jahrtausend v. Chr. an. Derselbe Vers verbindet diesen Stiermonat
mit seiner Opposition Jyeshtha (Nakshatra von 16°40
30° Skorpion, gleichzusetzen mit der Herbstequinoxe),
was bestätigt, dass die Bezeichnung Vrishabha (Stier) hier
in einem astronomischen und kalendarischen Sinn verwendet wird.
Jungfrau (Kanya) wird mit Chitra in Verbindung gebracht.
Chitra ist das Nakshatra (Mondhaus) das Spica
enthält (Teil der Jungfrau),
womit jeder zweifel beseitigt ist, dass Kanya (Jungfrau) das 6.
Zeichen des Tierkreises ausmacht.
Das bedeutet, dass der Tierkreis so alt ist wie
die älteste Vede und dass er in Indien erfunden worden ist,
weit vor Babylon !
Quellen : (23)
10. Harappa : die Zeichen des
Tierkreises und die Planeten existierten schon im 3. Jahrtausend
vor Chr. :
(Die Links verweisen auf Bilder)
- Fische
http://www.harappa.com/script/parpola7.html
http://www.harappa.com/script/parpola8.html
- Wassermann
http://www.harappa.com/script/parpola7.html
- Stier, Skorpion
http://www.harappa.com/indus/54.html
http://www.harappa.com/indus/56.html
http://www.harappa.com/indus/27.html
http://freepages.history.rootsweb.com/~catshaman/121Indus/02Indussym4.htm
- Widder
http://www.harappa.com/figurines/38.html
- die Pléïaden
http://www.harappa.com/script/parpola12.html
http://www.harappa.com/indus/34.html
- Saturn, Merkur, Venus, Pleïaden, Aldebaran
(Rohini),usw...
http://www.harappa.com/script/parpola9.html
http://www.harappa.com/script/parpola10.html
http://www.harappa.com/script/maha9.html
http://www.harappa.com/script/maha10.html
Aus dem Skript 'Harappa' ergibt sich, dass man
von stellaren Bezügen,von Planeten und Konstellationen sprach.
...
Quellen : (31)
Da man das Rig-Veda nahezu mit Sicherheit auf wenigstens 4000
vor Chr. datieren kann und da die Zeichen und Planeten dort schon
erwähnt waren und aufgrund der astronomischen Befunde und
des Skripts Harappa Ë die 12 Zeichen und die 7 Planeten haben
Indien als Ursprung und nicht Mesopotamien oder Griechenland !
Schlussfolgerung :
Die Theorie der arischen Invasion ist nicht aufrecht
zu erhalten, die angenommene Datierung der Veden (offizielle Version)
und anderer vedischer Texte ist also nicht gültig.
Wichtig ist, Parallelen zwischen dem Inhalt der
vedischen Texte ( so wie wir den Inhalt heute verstehen) und den
Befunden der jüngsten archäologischen und wissenschaftlichen
Entdeckungen herzustellen.
Aufgrund der obigen Überlegungen sowohl
bezüglich der astronomischen Datierung der vedischen Texte
aus auch bezüglich ihres Inhaltes und unter Bezug auf die
Funde von Harappa und das Skript von Harappa kann ich nur schließen,
dass die vedische Astrologie 5000 Jahre oder älter ist...
© Marie-Christine Sclifet 25/9/2002
(überarbeitet am 3/10/2002)
Anmerkungen, Quellen und zusätzliche
Informationen :
(1) Ausgenommen sind die Puranas, die jüngeren
Datums sein können als die Veden, aber trotzdem eine schriftliche
Sammlung der mündlichen Tradition der ältesten indischen
Geschichte darstellen, die Geschichte von Manu.
Nach den Puranas, war Manu der Patriarch, der
nach der Sintflut sein Königreich in Nordindien errichtet
hat, nach der Liste der in den Dynastielisten erwähnten Könige
eine Liste, die schon von den griechischen Botschaftern
am Hof von Chandragupta im 4.Jahrhundert v.Chr. bekannt war
muss Manu im 7. Jahrtausend v. Chr. gelebt haben. Der Mythos von
Atlantide hat wahrscheinlich einen ähnlichen Ursprung.
Puranische Zeit und der archäologische Befund
[PDF] :
http://www.shyamasundaradasa.com/Shyama_site/what
etc...
+ s. auch (23)
--------------------------
(2) http://fr.encyclopedia.yahoo.com/articles/a/a0006073_p0.html
--------------------------
(3) Die Schöpfung der
Welt 4004 vor JC und die Sintflut 2500 vor JC.
--------------------------
(4) Abbé Dubois : französischer
Religionsforscher vom Beginn des 19. Jh., der lange Jahre in Indien
gelebt hat, hat verfasst : "Hindu Manners, Customs and Ceremonies",
mit einem Vorwort von Friedrich Max Muller.
http://shop.store.yahoo.com/doverpublications/0486421155.html
--------------------------
(5) 1. Datierung der Eklipse von P.C. Sengupta
: "The solar eclipse in the
Rgveda and the Date of Atri" - Journal of the Royal Asiatic
Society of
Bengal Letters - 1941/7, S. 92-113
P.C. Sengupta : "Ancient Indian Chronology"
- Calcutta 1947
K.V. Sarma: "A Solar Eclipse Recorded in
the RgVeda"
Haribhai Pandya et al. : "Issues in Vedic
Astronomy and Astrology" - Motilal
Banarsidass - Delhi 1992, S. 217-224
N.S. Rajaram & D. Frawley : "Vedic Aryans
and the Origins of Civilization" -
WH Press - Quebec 1995, S. 106
--------------------------
(6) Hermann G.Jacobi, "On the Date
of the Rigveda" (1894), neu editiert von
K.C. Verma et al. Hrsg. : Rtambhara - Studies in Indology, Society
for
Indic Studies - Ghaziabad 1986, pg 91- 99
--------------------------
(7) Dr. Koenraad Elst : "Astronomical
data and Aryan question" [PDF]
http://pws.the-ecorp.com/~chbrugmans/articles/uk_pdf/astronomy.pdf
--------------------------
(8) Yahoo! - Encyclopédie / Zivilisation
des Indus (fr) :
http://fr.encyclopedia.yahoo.com/articles/ni/ni_2232_p0.html
http://fr.encyclopedia.yahoo.com/articles/ni/ni_2232_p1.html
--------------------------
(9) http://www.harappa.com/indus3/e2.html
--------------------------
(10) http://www.harappa.com/indus/8.html
--------------------------
(11) http://www.harappa.com/indus/79.html
--------------------------
(12) In Indien soll das Dezimalsystem schon
während der harappeanischen Periode Anwendung gefunden haben,
wie es Gewichte und Maße belegen, die in Harappa gefunden
wurden :
http://www.harappa.com/indus/21.html
--------------------------
(13) BBC May 4, 1999 : http://news.bbc.co.uk/1/hi/sci/tech/334517.stm
--------------------------
(14) http://www.harappa.com/script/parpola0.html
http://www.helsinki.fi/~aparpola/index.html
http://www.harappa.com/script/scriptres.html
(Bücher und Links)
Rajaram, N.S. und David Frawley : "Vedic
Aryans and the Origins of
Civilization : A Literary and Scientific Perspective"
2. Auflage. Voice of
India, New Delhi 1997.
--------------------------
(15) Photos vom Skript Harappa :
http://www.harappa.com/indus/31.html
http://www.harappa.com/indus/25.html
http://www.harappa.com/indus/28.html
http://www.harappa.com/indus/29.html
http://www.harappa.com/indus/30.html
http://www.harappa.com/indus/37.html
http://www.harappa.com/seal/1.html
http://www.harappa.com/seal/14.html
http://www.harappa.com/seal/15.html
http://www.harappa.com/indus3/206.html
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(16) Dwaraka :
The Lost City of
Dvaraka - By S.R. Rao (S.R. Rao hat sich über 32 Jahre für
das archäologische Überleben Indiens eingesetzt Er ist
der Entdecker einer großen Zahl von Harappa-Stätten,
dabei auch die Hafenstadt Lothal in Gujarat). http://www.vedamsbooks.com/no14243.htm
presse : http://www.indian-express.com/ie/daily/20000714/ina14051.html
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(17) National Institute of Ocean Technology
(NIOT, India) :
http://www.niot.ernet.in/
Marine Archaeology (NIOT) : http://www.niot.res.in/m3/arch/index.htm
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(18) Presse : BBC 19 January, 2002 :
http://news.bbc.co.uk/1/hi/world/south_asia/1768109.stm
presse : Indian Express
January 17, 2002 :
http://www.indian-express.com/ie20020117/top6.html
presse : BBC 16 January,
2002 :
http://news.bbc.co.uk/hi/english/world/south_asia/newsid_1763000/1763950.stm
presse : BBC 22 May,
2001:
http://news.bbc.co.uk/1/hi/world/south_asia/1345150.stm
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(19) Mehrgarh :
http://fr.encyclopedia.yahoo.com/articles/m/m0002936_p0.html
Neolithic Mehrgarh
: http://www.harappa.com/indus/indus4.html
http://www.harappa.com/indus3/e3.html
http://www.harappa.com/indus3/e5.html
http://www.travel.web.pk/destinations/archaeological_sites/mehrgarh.asp
Asthana : Pre-Harappan
cultures of India and the Borderlands - Delhi,
Books and Books, 1985
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(20) http://www.harappa.com/script/parpola8.html
http://www.harappa.com/indus/54.html
http://www.harappa.com/indus/56.html
http://www.harappa.com/figurines/32.html
--------------------------
(21) http://www.harappa.com/script/parpola0.html
http://www.harappa.com/indus/33.html
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(22) Dr. David Frawley : http://www.vedanet.com/
Underworld: Flooded Kingdoms of the Ice Age -
A Vedic and India Perspective
- by David Frawley
The Myth of the Aryan Invasion of India - By David
Frawley
http://www.fortunecity.com/rivendell/ultima/419/the_myth
etc...
Proof of Vedic Culture's Global Existence - by
Stephen Knapp (livre) :
http://www.stephen-knapp.com/proof_etc...
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(23) The genesis of India according to
Bernard Sergent - a review
By Koenraad Elst, Leuven (belgium), 31 August 1999. (document
PDF)
(shorter version of a chapter of Koenraad Elst's new book: Update
on the
Aryan Invasion Debate, Aditya Prakashan, Delhi.)
http://pws.the-ecorp.com/~chbrugmans/articles/uk_pdf/sergent.pdf
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(24) Dr Koenraad Elst's : "Update
on the Aryan Invasion Debate" - Aditya
Prakashan, New Delhi http://www.bharatvani.org/books/ait/
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(25) Nakshatras (Mondhäuser) im Skript
Harappa :
http://www.harappa.com/script/maha8.html
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(26) Playfairs argumentation, Remarks
on the astronomy of the Brahmins,
Edinburg 1790, is reproduced in Dharampal: Indian Science and
Technology in
the Eighteenth Century, Academy of Gandhian Studies, Hyderabad
1983 (Impex
India, Delhi 1971), p.69-124. )
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(27) S. Sathe: In Search for the Year of
the Bharata War, Navabharati,
Hyderabad 1982, p.32.
http://rcombes.ifrance.com/rcombes/bailly.htm
http://www.burillier-uranie.com/ehistoire.htm
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(28) "Vedanga Jyotisa" bedeutet wörtlich
" Sammlungen/ Erläuterungen der astronomischen und astrologischen
Vorgehensweisen in den Veden".
=> die astronomischen und astrologischen Grundlagen stammen
aus dem Rig-Veda, dem Athar-Veda und dem Ayur-Veda, mindestens
aus 3900 v. Chr...
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(29) Das Vedanga Jyotisha spricht von einemMoment
wo die Frühjahrs-Equinoxe mitten im Nakshatra Alesha ( 23°20'
Cancer) stattfand.
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(30) Artikel "Exegesis of Hindu Cosmological
Time Cycles" von Dwight William
Johnson)
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(31) Fishes and Stars: evidence for astral
divinities :
http://www.harappa.com/script/parpola7.html
http://freepages.history.rootsweb.com/~catshaman/121Indus/02Indussym4.htm
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© Marie-Christine Sclifet 25/9/2002
überarbeitet von Gisela Brötzmann
5/04/08 23:58
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